| Für die Frau |
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Wechseljahre - Mitte des Lebens
Oft sind die psychischen Beschwerden die Folge körperlicher, z. B. Mattigkeit und Reizbarkeit als Folge von Schlafmangel.
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Bei leichten bis mittelschweren unangenehmen Begleiterscheinungen der Wechseljahre könnten auch pflanzliche Mittel eine Alternative bieten. Zum Beispiel: die Einnahme von Phytoöstrogenen. Phytoöstrogene sind pflanzliche Hormone, die ähnlich wie synthetische Hormone im weiblichen Körper wirken, allerdings vollkommen ohne Nebenwirkungen. Der Begriff "Phytoöstrogene" wurde in den 80iger Jahren von dem finnischen Wissenschaftler Herman Adlercreutz geprägt. Adlercreutz veröffentlichte viele Studien, in denen er nachwies, dass die Aufnahme von Phytoöstrogenen durch die Nahrung einen engen Zusammenhang mit dem Auftreten oder Wegbleiben klimakterischer Beschwerden hat. Je höher der Phytoöstrogengehalt der Nahrungsmittel, desto weniger Beschwerden traten auf.
Phytoöstrogene, auch Pflanzenhormone genannt, sind sekundäre Pflanzenstoffe, zu denen u.a. Isoflavone und Lignane gehören. Sie sind keine östrogene im eigentlichen Sinne, sondern besitzen nur strukturelle Ähnlichkeiten mit diesen. Dadurch werden Bindungen an die östrogenrezeptoren erreicht, die eine östrogene oder aber auch antiöstrogene Wirkung haben können. Die bekanntesten Phytoöstrogene sind Genistein, Daidzein, Formononetin und Biochanin A. sowie Coumestrol. In Soja finden sich, das Genistein und das Daidzein. Der heimische Rotklee enthält ebenso Genistein und Daidzein sowie die Isoflavone Formononetin, Biochanin A. und Coumestrol. In Kombination ergänzen sich Rotklee und Soja somit als die wichtigsten Isoflavon-Lieferanten.




