Zwischen der amerikanischen Cranberry und der in Europa heimischen, wildwachsenen Preiselbeere besteht eine enge botanische Verwandtschaft sowie große Ähnlichkeit mit der ebenfalls bei uns wild wachsenden Moosbeere. Alle Beerensorten gehören zur Familie der Heidekrautgewächse und zur Gattung der Heidelbeere.
Die Cranberry (Vaccinium macrocarpon) wächst als Strauch, der sich am Boden kriechend ausbreitet und bis zu einen Meter lange Wurzeln und Ranken ausbildet. Die Pflanzen gedeihen nur auf sauren Böden - bevorzugt Moorböden mit Sanduntergrund - sie lieben ein Klima mit kühlen und feuchten Sommern und einem milden Winter. Die Blätter sind 1 bis 2 cm lang; sie sind oval, hängend mit 4 Kronzipfeln. Cranberries blühen im späten Juni und frühen Juli und haben rosa-rote Blüten. Die Früchte sind in der Größe vergleichbar mit kleineren Kirschen, reif sind sie leuchtend rot gefärbt und ca. 15 mm dick. Einige Sorten werden sogar so tiefrot, daß die Beeren fast schwarz erscheinen. Sie zeichnen sich durch ein knackig festes Fruchtfleisch und einen fruchtig-herben Geschmack aus. Neben Bitterstoffen enthalten Cranberries viel Säure und Pektin, sie sind besonders reich an Vitamin C, der Ascorbinsäure. Deshalb schmecken sie im Rohzustand herb und sauer. Ihre hervorragenden geschmacklichen Eigenschaften entfalten sich durch das Kochen.
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